Wandern / Hiking

Rothenburg ob der Tauber – Durch das Tal der Mühlen in die Altstadt

Rothenburg ob der Tauber ist Romantik pur, verspricht der kleine Stadtführer des Rothenburg Tourismus Service. Dem wird auch nicht zu viel versprochen, denn das malerische Taubertal in Verbindung mit der Altstadt schickt einen wahrlich auf eine Zeitreise.

Bereits am ersten Tag hatten wir uns während der Turmweg-Wanderung in die Stadt ob der Tauber verliebt. Die allgegenwärtig historischen Gebäude, die kleinen Gaststätten und der mittelalterliche Flair der Stadt sind nahezu unbeschreiblich. Nun am zweiten Tag wollten wir Rothenburg von etwas außerhalb erleben. Zu Fuß natürlich, ein Stück über den Taubermühlenweg.

Von unserem in der Altstadt gelegenen Hotel ging es durch den Burggarten hinunter zur Tauber, bergab in Richtung Fuchsmühle zum Taubermühlenweg. Über fünfzig Mühlen unterschiedlichster Bauart reihen sich wie an einer Perlenschnur im Taubertal auf. Allein entlang des Talwegs zwischen der Haltenbrücke und Steinbach liegen insgesamt 21 Getreide-, Gips-, Papier-, Pulver- und Sägemühlen.

Topplerschlösschen am Taubermühlenweg bei Rothenburg ob der Tauber

Jedoch lagen nicht all diese Mühlen auf unserem Plan, sondern nur ein paar wenige. Nachdem wir die Tauber unterhalb des Rothenburger Burggartens über eine alte Holzbrücke überquert hatten, erreichten wir auch schon direkt die Fuchsmühle sowie das einzigartige Topplerschlösschen. Unser eigentliches Ziel an diesem Tag. Bereits am Vortag hatten wir dieses alte Wasserschloss von oben ins Visier genommen. Das im Jahr 1388 errichtete Wasserschlösschen des mächtigen Bürgermeisters Toppler wurde teils als Wohnhaus, teils als Wehrturm genutzt und ist sicherlich eines der „must see“ im Taubertal.

Weiter ging es auf der asphaltierten Fahrstraße unterhalb von Rothenburg entlang der Tauber vorbei an der Hansröder-Mühle, der Lukasröder-Mühle und der Herrenmühle. Von hier hat es herrlich Ausblicke auf die alte Stadt auf dem Hügel. Über die alte Doppelbrücke aus dem 14ten Jahrhundert überquerten wir erneut die Tauber und beschlossen nicht weiter entlang der befahrenen Straßen zu laufen. Statt dessen stiegen wir lieber wieder hinauf in die Altstadt von Rothenburg, wo es zum Aufwärmen erst einmal ein leckeres Heißgetränk in einem der vielen Cafés für uns gab.

Auch den restlichen Tag verbrachten wir lieber hinter den Stadtmauern von Rothenburg, erlebten die Kulisse von einst. Die wenigen verlorenen Kalorien der Wanderung waren sehr schnell durch eine regionale Köstlichkeit wieder nachgefüllt: Schneeballen!

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Michael

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